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Beschneidungi
#1
Hi,
wer ist beschnitten?
Berichtet Mal über eure Erfahrungen. Habt ihrs freiwillig machen lassen, vielleicht sogar extra fürs piercen oder waren es medizinische Gründe?

LG
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#2
   
(21.10.2018, 16:55)Tom87 schrieb: Hi,
wer ist beschnitten?
Berichtet Mal über eure Erfahrungen. Habt ihrs freiwillig machen lassen, vielleicht sogar extra fürs piercen oder waren es medizinische Gründe?

LG

Ich bin seit meinem 27. glücklich beschnitten. Ganz freiwillig: sieht besser aus, und fühlt sich beim Sex besser an. Intensiveres Gefühl beim Orgasmus, und nicht mehr schmerzhaft beim Oralverkehr. Hab´s nie bereut. Und jetzt kommt der PA auch besser zur Geltung, konnte ich mangels Bändchen auch schön mittig stechen lassen


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Gut Ding will Prinzenring!     Tongue

Besser Ring im Ding als Brett vorm Kopf.   Big Grin
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#3
(21.10.2018, 16:55)Tom87 schrieb: Hi,
wer ist beschnitten?
Berichtet Mal über eure Erfahrungen. Habt ihrs freiwillig machen lassen, vielleicht sogar extra fürs piercen oder waren es medizinische Gründe?

LG

Hi,

@Tom87: ich bin es NICHT. Bisher hatte ich auch noch nicht über dieses Thema nachgedacht. Durch den PA ist aber meine Vorhaut meist eh hinten und legt alles frei.

Allerdings macht es schon was her, wenn der Stichkanal mittig gewesen wäre. Erst recht, wenn ich mir so die Bilder zum Beispiel von CorneliusB anschaue. Aus jetziger Sicht bleibt bei mir die "Pelle" erst mal dran.

Gruß
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#4
Hallo Tom
Ich hatte vor der Beschneidung etwas Bedenken aber nachher war es absolut nicht schlimm. Ich hatte eine lokale Betäubung, also ein paar Spritzen mit Lidocain an der Peniswurzel (unterhalb des Penis, dort wo er angewachsen ist) mit einer sehr dünnen Nadel. Den Piekser spürt man kaum, ist vielleicht gerade mal so wie der Stich einer Bremse, wenn überhaupt.
Der Arzt hat erst nur ganz oberflächlich gestochen, eben nur gerade durch die Haut, dann wenig injiziert. Nach ein paar Sekunden war dann das Gewebe rundherum schon taub. Dass er nachher tiefer gestochen hat, habe ich nicht mal mehr gespürt, nur gesehen (ich wollte zusehen...). Nach der Betäubung hat es ca. 10 Minuten gedauert, bis das ganze Ding tot war. Dabei hat der Arzt immer mal wieder gefragt, ob ich eine Berührung, später dann einen Nadelstich an der Vorhaut noch spüre. Erst als ich gar nichts mehr gespürt habe, hat er mit der Operation angefangen.
Die OP selber war etwa 1 Stunde. Der Arzt hat immer nur einen ganz kleinen Schnitt gemacht, dann sofort mit dem Kauter die Blutgefässchen verödet und dann erst weiter geschnippelt. Nachher noch mit selbst auflösendem Faden die Wundränder vernäht, den PA wieder eingesetzt und noch etwas korrigiert, die letzten Stiche gesetzt und alles nochmal desinfiziert und verbunden.

Nach der OP bin ich nach Hause und habe am Abend nicht mehr viel gemacht. Da allerdings bei jedem Toilettengang der Verband gewechselt werden muss, hatte ich schon am Abend das erste Mal den Verband wegnehmen müssen, dann nach dem WC ein Bad in milder Kamillosanlösung für 2 Minuten, abspülen, etwas Ialugen drauf und wieder mit einer sterilen Gazebinde abgedeckt und mit ein paar Runden selbsthaftender Kreppbinde verschnürt.
Den Verbandswechsel musste ich wie gesagt bei jedem Toilettengang wiederholen, das Bad mit Kamillosan aber nur 2 mal täglich. In den ersten Tagen lohnt es sich, eine Slipeinlage (Allways oder sowas) in die Unterhose zu legen, da doch noch ein paar Tropfen Blut nachkommen können. War bei mir aber nur gerade am Tag der OP selber der Fall, nachher nie mehr!

Ab dem 4. Tag habe ich dann keine Binde mehr verwendet, sondern nur noch eine sterile Gazekompresse lose drum gewickelt und so in die Unterhose gepackt.

Eine Woche nach der OP war ich zur Kontrolle beim Arzt, war alles perfekt. Die Übung mit der Kompresse habe ich noch so lange gemacht, bis die Fäden raus waren. Diese lösen sich nach rund 2 Wochen selber auf und die Reste fallen ab. Ich hatte nicht so viel Geduld und habe mir am 12. Tag die Fäden selber entfernt... Bis zu diesem Zeitpunkt war es noch ein störendes Gefühl, dass zwar keine Schmerzen verursacht hat aber dennoch dafür sorgte, dass man die Wunde nicht vergisst. Die Fadenenden sind recht steif und pieksen etwas... Sobald die Fäden raus waren, habe ich nichts mehr gespürt von der Wunde. Höchstens mal bei einer Erektion am Morgen früh oder wenn ich im Auto doof auf dem Ding sass...

Nach ca. 5-6 Wochen war für mich der Moment da, wo ich gar nichts mehr spezielles gefühlt habe, weder von der Wunde, noch durch die nun freiliegende Eichel, auch nicht bei einer Erektion oder so.

Ich muss sagen, dass ich viel zu lange gewartet habe mit der Beschneidung und das schon vor über 20 Jahren hätte machen sollen! Aber einerseits hatte ich Respekt wegen Schmerzen (völlig unbegründet), andererseits habe ich mich auch geniert, jemanden da unten rum werkeln zu lassen. Aber auch das war völlig zu Unrecht. Der Urologe sieht den ganzen Tag dutzende Penisse und schnippelt daran rum, das ist für ihn ganz natürlich.
Doch noch etwas verkrampft habe ich mich als ich die OP-Assistentin das erste Mal sah, eine hübsche junge Frau (so in den 30ern)... Aber schon nach wenigen Momenten waren wir im Gespräch und haben während des Wartens auf die Wirkung der Spritze Witzchen gemacht und mit dem Arzt gefachsimpelt, was denn heute an Techniken für den Schnitt, die Nähte etc. eingesetzt werden. War voll easy und die Assistentin hatte sogar eine Zeit lang in einem Piercingstudio gearbeitet und kannte sich mit Piercings allgemein sehr gut aus. Wenn auch nicht mit PA. Die sind in der Schweiz offenbar nicht sehr verbreitet und viele Studios machen die gar nicht. Deswegen habe ich es ja auch selber gemacht bei mir.
Das war auch der einzige Moment, wo mich der Urologe etwas schief angeschaut hatte... Als ich im sagte, dass ich selber gestochen habe und dann noch gleich mit 4mm... Aber er meinte dann, das sehe sehr gut aus und ich hätte perfekt getroffen!

Langer Bericht... Ich hoffe,es hilft Dir etwas. Mein Rat: Keine Angst! Das ist reine Routine für die Operateure heute und geht praktisch schmerzlos! Geh am besten locker da ran und sprich mit den Leuten, dann kannst Du Dich am besten entspannen und die OP wird sicher gut verlaufen!

Gruss und guten Mut
Stibe
Immer auf der Suche nach Idea Ideen für speziellen PA-Schmuck, den es so noch nicht gibt. Bitte bei mir melden.  Cool
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#5
Toller Erfahrungsbericht! Davon kann ich nicht mitreden: hab´s unter Vollnarkose machen lassen.
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#6
Wirklich toller Bericht
Ich habe alles, PA und Circ und deep shaft APA ,in Lokalanaesthesie selbst gemacht
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#7
Circ würde mich mal interessieren wie. Bist du vom Fach?
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#8
Also, ich habe ja den PA und auch meine neuen Hafadas auch selber gestochen... Mit lokaler Betäubung mit Lidocain (Procain 2%). Ich bin kein Arzt, lediglich Samariter. Theoretisch darf ich das wohl nicht selber aber letztlich entscheide ich selber, was ich an / mit mir selber anstelle... Lidocain ist übrigens über Amazon erhältlich und gewisse Verkäufer "vergessen" offenbar nach der Legitimation zu fragen...
Für den PA brauchte es rund 8 ml, gespritzt direkt in den Penisansatz. Wirkt recht schnell, schon nach knapp 10 Minuten war alles "tot". Die Wirkung hält dann rund 30 Minuten an und fängt dann an nachzulassen. Bei den Hafadas habe ich nur ganz wenig (2-3 ml) direkt in die umliegende Haut neben den geplanten Einstichstellen gespritzt (Vorsicht, nicht direkt dahin Spritzen, wo das Piercing nachher hinkommt, guten Abstand lassen!).

ACHTUNG!!! Das soll jetzt ganz und gar keine Ermunterung sein, sich ohne jede Ahnung von Tuten und Blasen selber irgendwelche Spritzen zu setzen und an sich rum zu schnippeln!!!! Ich hätte mich selber auch nicht getraut, eine Beschneidung zu machen, bin ja kein Arzt! Aber dennoch habe ich durch meine Samariterei und gelegentliche Einsätze mit Rettungssanitätern wie auch durch gezielte Nachforschung einige Ahnung von der Materie und habe mich vorher auch entsprechend über die Anatomie in dieser Gegend (Blutbahnen, Nerven, etc.) informiert und nicht einfach frisch drauflos gespritzt! Ich weiss nicht, was passieren würde, wenn ich mir zufällig ein paar ml direkt in eine Vene spritzen würde...? Aber gut wäre das wohl eher nicht!

Soweit ich weiss, ist Fredy selber Arzt (im Ruhestand?) und kann daher wohl selber einen Beschneidung vornehmen. Ich kann das nicht und wohl auch kein anderer Laie... Ausserdem wäre bei mir für eine vernünftige Schnittführung auch noch eine etwas gross geratener Bauch im Weg...

Bitte seid vorsichtig, wenn Ihr was selber macht / stecht, was auch immer. Speziell die Hygiene ist extrem wichtig, sonst seid Ihr nachher schnell in ärztlicher Behandlung und habt weit grössere Probleme als ein schief gestochenes Piercing!


Gruss
Stibe74

(22.10.2018, 16:48)CorneliusB schrieb: ...hab´s unter Vollnarkose machen lassen.

Cornelius: Hast Du denn gleichzeitig noch was anderes operieren lassen müssen? Oder wieso Vollnarkose? Irgendwie finde ich das extrem unverhältnismässig, zumal ja eine Vollnarkose doch diverse Gefahren mit sich bringen kann. Ich würde mich niemals einer Vollnarkose aussetzen, wenn es nicht unbedingt sein muss! Oder war es nur eine so leichte Narkose, dass Du eben gerade den Stich der Nadeln für die Lokalanästhesie nicht gespürt hast?

Gruss
Stibe74
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#9
War schon richtige Vollnarkose, natürlich nicht so tief wie bei ´ner Herztransplantation... Hatte es mal mit örtliche Betäubung versucht, aber da wurde es mir schlecht: bin in solchen Dingen kein Held... Schön gepennt, und wo ich aufwachte, war die Pelle weg.
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#10
(23.10.2018, 12:03)RingDing schrieb: Circ würde mich mal interessieren wie. Bist du vom Fach?

Einfache Antwort: ja
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